7. Sunbed Volks- und Straßenlauf „Rund um das Vitamar“

Am Sonntag war wieder ein Wettkampf. Der Sunbed war der letzte Wertungslauf für den Cordenka Cup, daher hatten N. und ich uns schon vor einiger Zeit angemeldet. Auch passte er gut in meinen Plan, so dass wir hinfuhren, auch wenn N. aktuell leider doch nicht laufen kann.

Eigentlich s/wollten K1+1 sowie K2 und K3 auch laufen, doch auf Grund des Wetters (kalt, regnerisch und erkältungsfördernd) hatten wir sie zu Hause gelassen und nur K3 als Anfeuerungsunterstützung mit genommen.

Nachdem ich meine Startnummer abgeholt hatte wärmten wir uns noch ein bisschen in der Maingauhalle auf, bevor es raus in die nasse Kühle ging. Kurz nach 9 lief ich mich aber noch ein ganz kleines Bisschen warm und stellte mich dann kurz vor halb mit den anderen Läufern (5er und 10er starteten gleichzeitig) in die Startaufstellung. Heute mal wieder etwas weiter vorne, da ich nicht zu viele überholen wollte während ich auf mein Tempo kommen würde, aber auch nicht zu weit vorne, um mich von den Cracks (es war wieder die gesamte A-Riege der lokalen Hobbylaufszene am Start) nicht wieder zu zu schnellem Starten verleiten zu lassen.

Dann ging es auch schon los, erst mal durch die Straßen von Kleinostheim um dann nach knapp 2 km in den Wald ab zu biegen. Hier trennten sich auch die Wege der 5 km Läufer von den 10 km Läufern, was für mich sehr gut war, da ich mich doch wieder zu sehr hatte mitreißen lassen. Aber 4:15er Pace war noch im Rahmen.

Auf Wald-Schotterweg ging es nun Richtung Wendepunkt bei KM 3,5 und ich konnte schon mal schauen, wie viele (oder wenige) ich vor mir (und, nach dem ich selbst den Wendepunkt umlaufen hatte. hinter mir) hatte. Das Tempo lag mir noch, auch wenn mich die Uhr bei der aktuellen Pace wieder etwas veräppelte und ich schon dachte, ich wäre viel zu langsam (5:27 statt der anvisierten 4:20), doch ich kann mich hier langsam auf mein Gefühl und meine Atmung verlassen und legte nicht an Tempo zu – nach 200m stimmte die Pace auch wieder.

An KM 5 schnell die Versorgungsstation mitgenommen (zwei kleine Schlucke trinken, der Rest über den Kopf, das puscht mich immer noch ein bisschen) und weiter ging es. Kurz darauf waren wir auch schon wieder aus dem Wald heraus und es ging auf der Straße am Wald entlang zurück Richtung Kleinostheim. Ich hatte genug Läufer in ähnlichem Tempo vor mir, so dass ich mich an ihnen orientieren und mich mehr auf meinen Laufstil und meine Atmung konzentrieren konnte.

Dann vorbei am Wendepunkt der 5 km Strecke und die Zurufe der Streckenposten „Nur noch 2 km bis zum Ziel! Ihr schafft das!“ Auf einer Straßen-Überführungs“steigung“ konnte ich den Läufer vor mir einholen und mit ihm gleich ziehen. Wir spornten uns nun wortlos gegenseitig auf dem letzten Kilometer an und da war auch schon die letzte Kurve.

Der laute Schrei von N. („Jetzt nicht mehr überholen lassen! Gib Gas!“) spornte mich zu einem zusätzlichen Schlussprint an und zack war ich auch schon durch den Zielbogen! Neue Bestzeit!! Die Uhr zeigte etwas um 44 min an, Wahnsinn! PB um eine ganze Minute gesteigert! Ich war glücklich und auch fertig. Also schnell einen warmen Tee geholt und dann zurück zum Ziel um N. und K3 in die Arme zu nehmen.

Auf dem Weg in die Halle haben wir uns dann noch ein bisschen mit Marco Schneider (Asics Frontrunner und eine der Lokalgrößen) unterhalten und dann auf die Ergebnisliste gewartet. Diese zeigte mir dann sogar 43:51 an. 48. von 183 gesamt, 8. von 14 meiner AK (M35). Einfach nur WOW!

7. Sunbed Volks- und Straßenlauf
7. Sunbed Volks- und Straßenlauf
„Rund um das Vitamar“ 18.10.2015
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#rodgau50 Woche 2 – Steffny

Weiter geht es mit meinem Plan, mich in 17 Wochen auf #rodgau50 vorzubereiten

Montag 12.10.2015 – Ruhetag
Nach dem Wettkampf gestern und wegen dem Besuch meines Vaters passt mir der Ruhetag sehr gut.

Dienstag 13.10.2015 – Intervall 3x1000m 5:10 (Pause 4min) 
Diese Einheit muss ich ausfallen lassen. Wir sind erst spät nach Hause gekommen und mein Vater ist auch noch aus Brasilien zu Besuch. Vielleicht schaffe ich es ja morgen.

Mittwoch 14.10.2015 – Ruhetag
Eigentlich wollte ich heute die Intervalle von gestern nach holen, doch zwickte mein linkes Knie noch etwas von Sonntag und so verbuche ich diese Einheit als nicht gemacht.

Donnerstag 15.10.2015 – DL 80min 6:15, Steigerungen
Also das mit den Steigerungen muss ich mir noch mal genauer erklären lassen. Wann macht man die? In der Mitte, zum Ende hin? Innerhalb der genannten 80m alle Steigerungen oder immer so 50m schneller und dann noch mal und noch mal so dass es dann 150m sind? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall haben die 80 min sonst soweit ganz gut geklappt, trotz des kalten nieseligen Wetters. Nur die Uhr hat mich in Wörth etwas geärgert. Innerhalb von 20m bin ich angeblich Pacen zwischen 7:28 und 5:50 gelaufen. Kann eigentlich nicht sein. Egal. Pace mit 6:11 einigermaßen an den anvisierten 6:15.
Fazit: Steigerungen weiß ich noch nicht so recht, aber Pace halten klappt schon besser.
Erkenntnis: Nicht so sehr auf die aktuelle Pace verlassen, sondern eher auf das Gefühl

Freitag 16.10.2015 – Ruhetag
Nehm‘ ich 😉

Samstag 17.10.2015 – DL 40 min in 6:15
Am Sonntag ist auch nach Plan ein Wettkampf (für mich der 7. Sunbed Volks- und Straßenlauf in Kleinostheim) daher heute nur ein „kurzer“ DL über 40 min. Diese hab ich Nachmittags eben erledigt, haben Spaß gemacht, waren aber nichts besonderes.

Sonntag 18.10.2015 – 10 Km Testrennen (Zielzeit 52:30)
Zielzeit nicht geschafft 😉 Aber wenn Wettkampf, dann Wettkampf. Wetter und Strecke haben heute super gepasst, so dass ich meine PB über die 10 km auf 43:51,5 setzen konnte.
Fazit/Erkenntnis: Wenn es kalt und regnerisch ist, laufe ich zur Höchstform auf.

Zusammenfassung:

  • 2 Stunden 43 Minuten Training
  • 3 Einheiten
  • 29,4 erfasste Kilometer
  • 2757 verbrannte Kilokalorien

Damit ist die zweite Woche zu Ende.
Wochenrückblick #1
Masterplan

11. Kuckuckslauf Mömbis-Königshofen

Es war mal wieder Raceday!

Der SV Königshofen (Mömbris im LK Aschaffenburg) hatte im Zuge des Cordenka Lauf-Cups zu einem 10 km Crosslauf eingeladen. Für diesen hatten wir uns schon angemeldet, ich konnte ihn aber auch gut in meinen Plan integrieren. Also ging es morgens um halb 9 Richtung Mömbris. N. und ich wollten den 10er laufen, die Mädchen und mein Dad (aktuell zu Besuch aus Brasilien) waren als Anfeuerer und „Paparazzi“ dabei.

In Königshofen angekommen war es erst mal kalt! Viel kälter als erwartet, aber so ist das im Herbst 😉 uns würde beim Laufen schon warm werden. Also schnell Unterlagen abgeholt und durch etwas Einlaufen aufgewärmt. Die Kurzcrosser (5km) waren schon auf die Strecke geschickt und wir sollten los gelassen werden, wenn sie wieder alle im Ziel waren.

Dann Aufstellung und warten auf den Startschuß/-pfiff und schon ging es los. Die Strecke führte uns erst mal eine dreiviertel Runde um den Sportplatz, dann Richtung Wald und nach einen kleinen Anstieg über eine Wiese. Crosslauf halt. Etwas auf und ab, dann aber noch mal etwas mehr Höhenmeter auf Straße und Schotter bis ganz nach oben, wo wir zwei Runden laufen sollten um dann recht schnell wieder zurück zum Sportplatz zu gelangen.

Ich hatte mich in der Mitte des Feldes eingereiht und konnte da sehr gut meinen Schnitt halten. Überraschenderweise gelang es mir auch bei den Anstiegen das Tempo von etwa 4:40 bis 5:20 durch zu ziehen und so wesentlich schneller als gedacht oben anzukommen. Bei KM 3,5 (und KM 5,5 durch die Runde) war eine Versorgungsstation an der ich mir jeweils einen Becher Wasser schnappte um ein zwei Schlucke zu trinken. Dann war auch schon KM 7,5 und die letzte Höhe erreicht und es ging zurück. Das letzte Stück (60 HM auf 1 KM) konnte ich es richtig laufen lassen und stürmte so mit einer Pace von bis zu 3:09 auf den Sportplatz. Ein letzter Sprint und ich war im Ziel.

Im Ziel nach 45:16 min
Im Ziel nach 45:16 min (Foto:Matthias Veismann)

Offizielle Zeit: 45:16 – 16 Sekunden langsamer als meine PB vom Lauftag in Elsenfeld und 8 bis 10 min schneller als ich auf Grund des Crosscharakters und der Höhenmeter erwartet hatte. Wahnsinn!

#rodgau50 Woche 1 – Steffny

Ich habe ja angefangen nach Plan zu laufen, um nicht ganz unvorbereitet in den 50km Ultra in Rodgau am 30.01.2016 zu gehen. Zu erst laufe ich nach dem Steffny Plan Marathon unter 4h dann kommt der Plan von Olbrich 50 km in 5h.

Eingestiegen bin ich in den Steffny Plan in Woche 2, damit das zeitlich hin kommt.

Montag 05.10.2015 – Ruhetag
Nach dem Halbmarathon am Sonntag tat das ganz gut, ich hatte auch nur eine kleine Verspannung im rechten Bein unterhalb der Wade. Passt also.

Dienstag 06.10.2015 – Dauerlauf über 60 min in 6:15 Pace
Ich habe doch etwas Probleme die langsamen Pacen zu laufen, möchte immer gleich im Wettkampf-Tempo starten und muss oft auf die Uhr schauen um mich zu bremsen. Doch heute ging es recht gut. Zwar konnte ich keinen Rhythmus finden um genau auf den 6:15 zu bleiben, aber ich pendelte mich immer wieder ein, so dass am Schluss eine 6:12 heraus kam. Als Strecke hatte ich mir den Fahrradweg am Main Richtung Wörth heraus gesucht und bin also 40 min hin und 20 min zurück gelaufen, um auf die 60 min Laufzeit zu kommen. So hatte ich auch noch genug Wegstrecke um mich auszugehen,  und musste nicht den Berg hoch rennen. Das Wetter hat auch gepasst: der Regen hatte aufgehört, aber es war noch etwas feucht und nicht zu warm. Genau mein Ding.
Fazit: Pace etwas unterschritten aber nicht zu viel. Ich bin im Soll
Erkenntnis: Laufen nur in Tights, in der Sporthose habe ich mir fast einen Wolf gelaufen, gut, dass es nur eine Std war.

Mittwoch 07.10.2015 – Ruhetag
Heute wieder etwas ausruhen, morgen geht es dann an den langen Dauerlauf.

Donnerstag 08.10.2015 – Langer Dauerlauf über 24 km in 6:30 Pace
Da am Sonntag ein Wettkampf ansteht, habe ich den langen Dauerlauf auf heute geschoben, das passte ganz gut, denn heute wäre ein flotter Dauerlauf oder Wettkampf angestanden. 24 km in 6:30er Pace sollten es also sein. Definitiv zu lang für einen earlybird, daher machte ich mich gegen 19:00 Uhr nach einem kleinen Abendessen auf die Strecke. Die 6:30 ungefähr zu halten gelang mir besser als die 6:15 von Dienstag und so konnte ich es gut laufen lassen. Als Strecke hatte ich mir überlegt, meine Halbmarathon-Trainingsstrecke (am Main entlang nach Niedernberg zum Honisch Beach, um diesen herum und wieder zurück) etwas zu verlängern. Daher lief ich in Großwallstadt nicht direkt gerade aus weiter sondern folgte den Fahrrad-Schildern durch den Ort um dann an der blauen Brücke wieder auf den eigentlichen Weg zu stoßen. Am See hatte ich 10,5 km auf der Uhr lief also weiter nach Niedernberg rein und drehte dort eine Schleife. So war ich nach 14,2 km dann wieder am See und machte mich auf den Heimweg. Die 6:30 hatte ich zwar nicht ganz, war aber mit 6:23 – 6:25 gut dabei. Es lief dann auch bis auf die letzten 2 km flüssig und ohne Probleme weiter, musste aber nach 22 km dann doch schon etwas kämpfen. Aber geschafft 🙂 Nach 2:35h war ich wieder zu Hause.
Fazit: Auch nach einem Arbeitstag macht das Laufen Spaß und ich finde mich so langsam auch in langsameren Pacen zurecht.
Erkenntniss: Das nächste Mal doch das lange Shirt, ich brauchte ab KM 17 die Regenjacke, weil mir etwas kalt wurde.

Freitag 09.10.2015 – Ruhetag
Keine wirklichen Schmerzen oder Muskelkater zu spüren. Dennoch tut die Pause ganz gut.

Samstag 10.10.2015 – Dauerlauf 70 min in 6:15 Pace
Heute Abend geht’s zum IronMan Hawai kucken, daher ging es für mich bei einem earlybirdrun auf die Straße. 70 Minuten in 6:15 er Pace sollten es sein. Am Anfang hat das nicht wirklich gut geklappt, ich pendelte immer wieder zwischen 5:50 und 6:30. Doch dann ging es einigermaßen und ich konnte mich mehr auf Technik als auf Geschwindigkeit konzentrieren. Die Strecke war wieder Richtung Schleuse/Niedernberg und zurück. Es lief im Nachhinein gesehen sogar besser als unterwegs gefühlt. Ich blieb im Puls- und Geschwindigkeitsbereich und auch einigermaßen gleichmässig. Dabei wollte ich bei KM 9,5 (58 min) eigentlich schon aufhören. Irgendwie kam mir in den Kopf: „eigentlich könntest du auch gehen“ doch ich zog durch und machte die knapp 12 Minuten fertig.
Fazit: Earlybird geht, aber ich muss mich noch dran gewöhnen

Sonntag 11.10.2015 – Flotter DL 7 km in 5:45 / Wettkampf
Ich hatte ja, wegen dem 11. Kuckuckslauf heute, den langen Lauf auf Donnerstag vorgezogen und so für den Tempolauf einen Wettkampf im Plan. Der Kuckuckslauf ist ein Crosslauf über 10 km und etwa 275 Höhenmeter. Da sollte ich eh nicht so schnell sein – dachte ich 😉
Es lief wesentlich besser, als ich je gedacht hätte und so kam ich nach 45:16 Minuten als 21. gesamt und 5. meiner Altersklasse (M35) ins Ziel.
Fazit/Erkenntnis: Crosslauf gelingt mir immer besser!

Zusammenfassung:

  • 5 Stunden 35 Minuten Training
  • 5 Einheiten
  • 55,8 erfasste Kilometer
  • 5254 verbrannte Kilokalorien

Soweit zu meiner ersten Woche. Die Übersicht hier erweitere ich immer tagesaktuell.

Masterplan?! – Mit Steffny und Olbrich in 17 Wochen zu #rodgau50

Hatte ich in der Einleitung zu meinem ersten Halbmarathon noch geschrieben, dass ich nicht nach Plan laufen würde, so habe ich heute begonnen, dies zu ändern.

Wir haben uns ja schon länger für die 50 KM von Rodgau am 30.01.2016 angemeldet – #allebekloppt halt. Doch fehlen mir dafür eigentlich die langen Läufe. Mehr als 24 km habe ich bisher noch nicht in einem Stück hinter mich gebracht, sprich keine guten Voraussetzungen für einen 50 km Ultra.

Doch bekam ich vorletzte Woche von N. und einer lieben Laufbekannten gesagt, dass ich prädestiniert dafür wäre, einem Plan zu folgen und so auf die benötigen langen Läufe zu kommen.

Daniel aka @endurange hatte vor ein paar Wochen mal den 50 km in 5h Plan von Wolfgang Olbrich in die Timeline bei Twitter gespült und an diesen erinnerte ich mich nun. Doch – Voraussetzung dafür ist eigentlich mehrjährige Erfahrung in 4h Marathons. Hab ich nicht! Sonntag war ja erst mein Halbmarathon-Debüt! Was also tun?

Hach – es gibt ja noch den Herbert Steffny – berühmt berüchtigt für viele Pläne, darunter auch einen für Marathon unter 4h – genau das, was ich brauche! Gut .. das mehrjährig fehlt, aber wer nimmt das schon genau 😉

Der Masterplan war also geboren: Ich kombiniere die beiden Pläne einfach! Erst 10 Wochen Steffny, dann 8 Wochen Olbrich und wir werden sehen, was ich in Rodgau ausrichten kann!

Heute habe ich dann mal vom 30.01.16 zurück gerechnet und festgestellt: ich bin eigentlich seit letzter Woche im Training 😀 – gut, keine 18 Wochen, nur 17, aber dafür habe ich die 22 km des Sonntags der ersten Woche durch meinen Halbmarathon schon gemacht. Ein klitzekleines bisschen schneller als 6:30, so ein Minibisschen, aber dafür eben auch nur 21,1 statt 22 km. Das gleicht sich bestimmt aus!!

Ich habe also die Pläne ausgedruckt, nach dem Abendessen eine kleine Pause und mich dann in Laufklamotten auf den Fahrradweg bei uns am Main entlang gemacht.

Mehr dann am Ende der Woche in einem Blogeintrag oder knapper in der Zusammenfassung.

Mein erster Halbmarathon

Lange habe ich hier nichts geschrieben, denn leider hat sich wieder das eingestellt, was ich schon kenne und auch befürchtet hatte: Am Anfang eines Blog-Versuchs schreibe ich noch regelmäßig und viel, doch dann schleicht sich der Schlendrian ein, und es gibt immer irgendwas, dass mich vom Schreiben abhält.

Aber heute will ich es noch einmal versuchen (vielleicht klappt es ja mit dem dran bleiben).

Gestern kam ein Tag, mit dem hatte ich so schnell nicht gerechnet: Mein erster Halbmarathon!

Ich hatte letztens schon mal einen kleinen Test-Halbmarathon auf der „Hausstrecke“ am Main versucht und war mit meinen 1:58h sehr zufrieden. N. meinte auch gleich: So kannst du auch einen Wettkampf laufen! Auch über Facebook kam: „Ja, du bist bereit!“ – daher habe ich mich ohne groß nachzudenken auch für den HM in Köln (im Rahmen des Rhein-Energie Marathon) angemeldet. N. hatte dies schon letztes Jahr gemacht – es sollte eigentlich ihr erster werden (nun ja, es kamen noch 2 dazwischen 😉 ) – daher passte das ganz gut.

Anmeldung zum Halbmarathon Köln
Anmeldung zum Halbmarathon Köln

Trainiert habe ich nicht wirklich (bin – aktuell – kein Trainingsplan-Läufer) sondern halt immer mal nen Wettkampf oder ein bisschen so durch die Gegend gelaufen, aber die 45:00min auf 10 km beim Miltenberger Lauftag oder die 1:00h auf 10 km und 410hm beim Churfrankentrail zeigten mir, dass es nicht so schlecht um meine Form bestimmt ist.

Ich bin grundsätzlich auch eher der „Ich mach einfach mal“-Läufer und nehme da gerne in Kauf, wenns nicht so klappt, wie ich mir das gedacht hatte.

Da das mit den Kindern und Hunden geklärt werden konnte (K1 und Freundin liefen Aschaffenburg und nicht wie erst geplant auch Köln und konnten so auf K2, K3 und Haus&Hunde aufpassen) sind N. und ich am Samstag Morgen (naja eher Mittag 😉 )Richtung Köln gefahren und gleich erst mal zur Running.Expo. Ich hatte mir etwas mehr versprochen aber es ging ja vordergründig darum, die Startunterlagen (Bib, T-Shirt, etc) abzuholen. Das konnten wir nach einmal falsch anstellen – es gab zwei Schlangen, aber wie sich herausstellen sollte war „unsere“ kürzere für die, die schon den Starter/Kleiderbeutel hatten, und nur noch die Nummer ausdrucken mussten, und so musste ich in Ermangelung dieses Beutels noch mal ans Ende der anderen Schlange – dann auch machen und schauten uns danach noch ein bisschen um, holten uns noch ein paar Energie-Riegel und -Gele, gingen dann aber auch recht bald wieder raus und fuhren zu N.s Vater.

Abends noch schnell die Sachen bereit gelegt
Abends noch schnell die Sachen bereit gelegt

Dieser wohnt in einem Vorort von Köln und so hatten wir es am nächsten Morgen nicht so weit, konnten gefahren werden und uns abends nach einer guten Portion Nudeln dann auch recht schnell ins Bett legen.

Dann war auch schon der Sonntag da. Um 5 Uhr aufstehen, einen Kafee trinken und zwei Riegel als Frühstück essen und schon saßen wir im Auto und fuhren zur Messe Deutz.

Dort wärmten wir uns noch ein bisschen in der Bahnhofsvorhalle auf, bevor wir unsere Beutel bei den bereitstehenden DHL-Wagen abgaben und uns noch in die Schlange vor die Dixies anstellten.

Unsere Startblöcke hatten wir schon entdeckt und so trotteten wir um kurz vor halb 9 (Start des ersten Blocks um 8:30) mit vielen anderen zu den Einlässen. Ich versuchte mich dann so weit wie möglich nach Vorne zu begeben, damit ich nicht all zu viele Läufer schon am Start überholen musste. Da dies mein erster HM war, stand ich naturgemäß in einem der späteren Startblöcke (dem 3. von 6) und würde einiges an Läufern vor mir auf der Strecke haben.

Es ging dann aber recht schnell, der Hauptblock Rot wurde pünktlich auf die Strecke geschickt, der blaue kurz danach und schon waren wir dran, uns zum Start nach vorne zu begeben.

5 … 4 … 3 … 2 … 1 … LOS!

Ich hatte geplant mit einer Pace von 5:10 zu laufen, um mein primär Ziel „Unter 1:50h“ mit einem ausreichenden Puffer schaffen zu können, aber das ganze Überholen, abgebremst werden, wieder anlaufen, wieder runter gebremst werden etc führte dazu, dass ich recht schnell mit einer 4:50er Pace lief. Diese „passte“ mir so gut, dass ich beschloss, es einfach drauf ankommen zu lassen und diese so lange zu halten, wie mir möglich wäre.

Km 1, Km 2, schon kam der erste Versorgungspunkt aber diesen brauchte ich jetzt noch nicht, also weiter. 4:50 lief sehr sehr gut, ich hatte eine sehr ruhige Atmung für mich und musste über den Laufrhythmus nicht groß nachdenken. Km 3, Km 4, Km 5 .. ich war immer mal ein kleines bisschen drüber oder drunter aber immer auf Kurs, auch wenn ich noch öfters immer wieder abgebremst wurde, weil das rechts langsam, links überholen lassen wohl nicht so Usus ist, wie ich mir das wünschte.

Kurz vor Km 6 dann wieder eine Versorgungstation. Diese lief ich kurz an, schnappe mir einen Becher Wasser, trank zwei kleine Schlucke und schüttete mir den Rest über den Kopf. Trinken muss ich in Rennen nicht viel, aber herunterkühlen ist wichtig! Auf der Gegengeraden kamen uns zu dem Zeitpunkt schon Läufer entgegen und wurden bei einer Brückenunterführung frenetisch von uns beklatscht. Das hallte sehr und gab uns allen noch mal Kraft für den kleinen Anstieg danach.

Km 7, ein Drittel geschafft und immer noch super in 4:50, das könnte echt was werden! Aber nicht zu früh freuen, noch waren 14 km zu laufen.

Doch es lief und lief weiterhin sehr gut für mich. Kurz vor Km 8, ich war gerade auf der gerade erwähnten Gegengeraden sah ich kurz N. auch sie sah super aus, toll! Dann läuft es ja bei uns beiden sehr gut. Also weiter!

Kurz vor der Versorgungstation nach Km 9 nahm ich dann mein Gel, um ihm – auch wenn eigentlich nicht nötig – noch zwei Schlucke Wasser nach zu schicken. Der Rest des Bechers plus ein weiterer wieder über den Kopf und Rücken. Mich spornt die Kälte immer noch ein Stückchen mehr an, und hilft mir beim wieder Aufrichten des Körpers.

Es lief und lief.

Zwischen Km 12 und Km 13 wurde ich noch mal abgebremst als wir über den Rudolfplatz liefen und die Innen-Kurven durch langsamere Läufer etwas verstopf waren aber auch da kam ich durch und konnte wieder etwas Geschwindigkeit aufnehmen.

Km 14 … 2/3 geschafft. Wahnsinn! Ich fühlte mich noch gut und konnte die Pace noch recht gut halten, wenn sie nun auch schon eher etwas über 4:50 war. Egal! Weit weg von der geplanten 5:10 – 5:13! Das ich das schaffen würde hätte ich mir nicht träumen lassen.

Nun nur noch 7 km und ein paar gequetschte, das wird!

Bei Km 18 wollte ich eigentlich dann den GelChip nehmen um noch etwas Boost für die letzten Kilometer zu bekommen, aber ab Km 17 „merkte“ ich die vollen KM auf meiner Uhr irgendwie nicht mehr. Also bei 18,7 km den Chip in die Wangentaschen – hoffentlich hilft er, bisher hatte ich nie groß was gespürt. Und weiter gings, mittlerweile zwar schon leicht über 5:00 er Pace aber die Gesamtpace sah noch gut aus!

Km 19 auf der Uhr gesehen, Km 20 und Km 21 verpasst – aber es war nicht mehr weit. Diese Kurve noch, jene noch, da durch den Aufsteller der Kölner Haie (ein großer Haikopf durch dessen Maul wir laufen mussten – nette Idee 🙂 ) und da war auch schon der rote Teppich in Sicht. Also Kopf hoch, Oberkörper aufrichten, Lächeln und versuchen ein gutes Bild für die Fotografen abzugeben.

Tja – oder auch nicht (oder gerade doch? 😉 ) jedenfalls stolperte ich auf dem roten Teppich erst mal kräftig und legte eine mehr oder minder gut gelungene Flugrolle hin.

Sch.. aber egal, aufrappeln und weiter zum und durch das Ziel! (Neben mir meinte eine Läuferin noch: „gell, da war ne Kuhle in der Straße“)

Auf der Anzeige stand 1:50 (brutto Zeit) auf meiner Uhr las ich 1:43:19 – WOW!

Erst mal "Beweisfoto" machen ;)
Erst mal „Beweisfoto“ machen 😉

Unter 2h war Pflicht, unter 1:50 war Kür, unter 1:45 war „das schaff ich nicht!“ – zumindest vor dem Lauf – und nun das! Ich war einfach happy!

Ich schlängelte mich vor zu den Medaillen, holte mir einen dieser Umhänge und erst mal was zu trinken und zu essen (Cola und Banane). Dann, als ich es so langsam realisierte: Handy raus, Foto gemacht, das musste ich einfach festhalten. Dann noch weitere Getränke und Essen geschnappt und einen Treffpunkt gesucht, wo ich N. hoffentlich wohl behalten und hoffentlich auch recht bald in die Arme schließen können würde. Es tröpfelte alles irgendwie so an mir vorbei, doch dann N. Tweet „1:57:xx“ – krass! Sie hatte es auch geschafft, was war ich glücklich und stolz!

Ich konnte sie dann auch kurz drauf in die Arme nehmen und erst mal einfach nur halten. Wir hatten es geschafft! Mein erster Halbmarathon in dieser Wahnsinnszeit. Ihr dritter und wieder die PB mächtig unterboten!

Eingraviert und damit offiziell!
Eingraviert und damit offiziell!

Wir schlängelten uns raus und zu der Beutelausgabe um anschließend noch schnell zum Neumarkt zu laufen, um die Medaillen gravieren zu lassen.

Mein erster HM
Mein erster HM

Dann ging es auch schon wieder „nach Hause“ zu N. Vater und nach kurzem Aufenthalt für uns noch weiter ganz nach Hause, K1 und Freundin zu ihrem eigenen Finish zu beglückwünschen und das Ganze mit einem ausgiebigen Gelage beim Mongolen-Grill zu feiern.

Wings For Life World Run 2015 – Der große Tag

Dann war er da, der große Tag!

Das Motto des Wings For Life World Run: Running for those who can't
Das Motto des Wings For Life World Run: Running for those who can’t

Eigentlich waren es ja zwei Tage.

Am Samstag, dem Vorabend zum Lauf war Abends die „Pasta-Party“ mit der Möglichkeit die Startunterlagen schon abzuholen. Wie auch im letzten Jahr, haben wir die Gelegenheit genutzt und sind nach Darmstadt gefahren. Dabei waren auch Benjamin ein guter Lauf-Freund und K1 mit Freundin. Damit wir nicht zu lange warten müssen, sind wir gleich erst mal an die „Schalter“ um unsere Nummern, Runner-Bags und T-Shirts abzuholen.

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Hier gab es dann die erste Enttäuschung. Gab es letztes Jahr schöne Funktions-Shirts, die man auch im Training tragen kann, so war es dieses Jahr ein stinknormales Baumwollshirt – und nicht nur wir fragten uns: Warum? Das kann/wird man als Läufer höchstens noch als Nachtgewand oder drunter tragen, aber doch keine (freiwillige, kostenlose) Werbung damit machen, wenn man es beim Training oder bei anderen Läufen trägt. Nun gut, war halt so, gefiel uns nicht, aber war auch nicht zu ändern.

Das Baumwoll-Shirt, leider kein Funktionsshirt und damit nicht zum Laufen geeignet
Das Baumwoll-Shirt, leider kein Funktionsshirt und damit nicht zum Laufen geeignet

Wir sind dann raus auf den Vorplatz um uns die verschiedenen Buden (Zelte) anzusehen, die von Sponsoren und Lauffirmen (z.B. CEP) aufgestellt wurden. Außerdem gab’s ja auch noch die von REWE gesponserten Nudeln. Mittlerweile waren auch Axel und seine Frau zu uns gestoßen. Axel hatte Nina letztes Jahr erst auf den WFLWR aufmerksam gemacht und war wie auch K1 mit ihr gestartet.

Nach einem gemütlichen Plausch bei Nudeln und Getränken fuhren wir gegen 20 Uhr dann wieder heim, Schlaf tanken und die letzten Vorbereitungen für den Lauftag abschließen.

Pasta-Party, noch einmal Kohlenhydrate für den Körper. Morgen wird er sie brauchen
Pasta-Party, noch einmal Kohlenhydrate für den Körper. Morgen wird er sie brauchen

Sonntag, 3. Mai – Lauftag

Nach einer nicht ganz so ruhigen Nacht – die Aufregung hatte uns dann doch alle gepackt – packten wir alle Taschen ins Auto und fuhren gegen 9:00 Uhr Richtung Darmstadt. Das Wetter war nicht das beste, es nieselte leicht, war aber nicht kalt.

Das Team "Wolfsrudel" - K3 in der Mitte lief parallel 1.000 m in 5:18
Das Team „Wolfsrudel“ – K3 in der Mitte lief parallel 1.000 m in 5:18

An der Halle angekommen besorgten wir uns erst mal noch zwei Buffs, diese waren in den Runner-Bags bei K3 und mir leider nicht mit drin gewesen (wie sich herausstellte, auch bei vielen anderen nicht) und warteten in der Halle auf K1 mit Freundin und K3 sowie auf Benjamin mit Familie und Axel mit Frau.

Die Nervosität stieg bei allen immer weiter an, während wir unsere Taschen abgaben und uns dann auf den Weg zu den Startblöcken machten. Das WFLWR-Team hatte uns – anscheinend an Hand der selbst gewählten Ziele – in verschiedene Startblöcke verteilt, so dass wir nicht beieinander standen. Während sich die Startblöcke immer mehr füllten und der Startzeitpunkt näher rückte – beim Wings For Life World Run werden in den verschiedenen Ländern und Städten die Läufe zur exakt gleichen Zeit (11 Uhr GMT) gestartet – versuchte ich ruhiger zu werden und mir einen Platz zu suchen, von dem aus ich einigermaßen ungestört würde starten können.

Dieses hier wird mich "jagen"
Dieses hier wird mich „jagen“

Ich hatte mir eine Pace von 5:00 – 5:20 vorgenommen, wusste aber, dass am Anfang erst mal kaum Durchkommen sein würde. 2.700 Läufer war das Teilnehmer-Limit und ich war im hinteren Teil der Mitte. Da würden sicher einige vor mir sein, die langsamer starteten und mich somit „aufhalten“ würden.

Dann ging es los! Von meiner Position hörte ich das Startsignal zwar nicht, aber man sah, dass vorne Bewegung in die mittlerweile zusammengeschobene Läufermenge kam. Dann war auch ich an der „Reihe“ und trabte erst mal vor zum Torbogen, an dem die Zeitmessung startete. Genau an den Zeitmessern drückte ich auch das „Start“ auf meiner Polar und schlängelte mich durch die ersten Läufer.

Nach etwa einem Kilometer hatte ich dann andere Läufer „gefunden“, die wie ich mit einer Pace von 5:08 unterwegs waren und ich lies mich in diesem Pulk mit treiben. Dadurch, dass die Strecke die ersten 10 – 15 km laut Höhenprofil abfallend war, und ich nicht alleine, sondern im Pulk lief, konnte ich die für mich doch recht hohe Pace gut halten.

Die erste Wasserstation bei KM 5 nutzte ich, um meinen Mund zu befeuchten, trinken wollte ich nicht, da ich darauf bisher immer eher negativ reagiert hatte (ich spüre jeden Schluck im Magen auf und ab schwappen) und bei KM 7 wurde mir dann der als Stirnband genutzte Buff zu eng und ich zog ihn runter um den Hals. Bei KM 9 streifte ich den Brustgurt runter auf die Hüfte, da er mir zu eng wurde. Und dann waren auch schon die 10 KM geschafft. Ohne Gehpause hatte ich es bisher noch nicht geschafft, so ein Tempo durchzuhalten und war entsprechend glücklich. Dies verleitete mich aber dazu, das Gel zu nehmen und durch das Gefummel an der kleinen Tasche der Laufhose am unteren Rücken kam ich aus dem Tritt, so dass ich arg langsamer werden musste. Aber ich hatte die 10 KM in gut 51 min geschafft und das ohne Gehpause => persönliche Bestzeit. Da störte es mich nicht weiter, dass ich ab nun im „Intervalllauf“ weiter machen musste. Sprich Anlaufen und wenn es nicht mehr ging, kurze Gehpausen um den Puls wieder zu senken. Durch die gute Zeit, die ich in den ersten 10 KM erlaufen hatte, schaffte ich so am Schluss immerhin 17,66 KM auch wenn ab KM 13 die Arme immer wieder anfingen zu kribbeln und einzuschlafen, so dass die Laufphasen kürzer und die Gehphasen länger wurden.

Was mich die ganze Strecke über immer wieder angetrieben hat waren die Menschen an der Strecke, sie jubelten, klatschten, Kinder hielten ihre Hände raus zum Abklatschen und eine Familie hatte sogar Schilder aufgestellt, auf denen „IHR SEHR GUT AUS!“ stand. Das motiviert! Aber auch andere Läufer riefen mir immer wieder zu „Los, weiter, das schaffst du! Nicht aufgeben!“

Kurz vor der Versorgungsstation bei KM 17 kamen aber dann die Rufe „Das Catcher-Car kommt. Es kommt!“ so dass ich mich noch einmal zu zwei „Sprints“ aufraffte und schließlich glücklich aber total geschafft das Auto an mir vorbeifahren sah.

Meine Uhr zeigte 17,57 km in 1:38:49!
Meine Uhr zeigte 17,57 km in 1:38:49!

Ich ging dann, als ich die Nachhut an Motorrädern und Autos an mir vorbei gelassen hatte wieder zurück zur Versorgungsstation, um etwas zu trinken, und mich zu informieren, wo denn der nächste Shuttlebus abfahren würde. Dabei traf ich auf eine Twitter-Bekannte und zusammen ging es dann zum Bus, der glücklicherweise nur ein paar hundert Meter weiter stand und auf uns wartete.

Zurück bei der Halle habe ich dann auch gleich meine Familie gefunden und wir gingen zusammen in die Halle, da es nun doch schon sehr kalt wurde und zu wenig Silberdecken ausgeteilt wurden.

Wir bekamen auch knapp nur noch eine Banane und einen Energieriegel (nicht alle) so dass wir uns dann auch recht bald auf den Heimweg machten.

Fazit

Es war ja mein erster richtiger Wettkampf und ich muss sagen, es ist schon eine riesen Hilfe, wenn man nicht alleine läuft, sondern sich an anderen orientieren kann. Auch die Unterstützung der Zuschauer hat mir sehr geholfen.

Auch wenn die Organisation in Deutschland vom Team des Wings For Life World Run besser hätte sein können (nur Baumwollshirts, unvollständige RunnerBags, keine so schönen Medaillen wie in anderen Ländern, offizielle Bilder nur sehr wenige, etc) so werden wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein, und es geht mir auch wie N.: der Wings ist einfach etwas besonderes, das jeder mal mitgemacht haben sollte.

 

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